Neues Alternativspiel

Nachdem sich momentan in DDO irgendwie das Sommerloch breitmacht – durchschnittlich 3-4 Gildies nur online – habe ich mich mal wieder nach einem weiteren Alternativspiel umgeschaut. Diesmal hat es Vanguard – Saga of Heroes erwischt. Ich war da ja vor anderthalb Jahren schon in der Beta, und eigentlich hats mir auch sehr gut gefallen vom Konzept her, aber die Engine war eine Woche vor Release noch furchtbar kaputt (3-5 Frames pro Sekunde in fast leeren Gebieten, beim Abschalten des Sounds gings ploetzlich auf 25 FPS hoch.. aber ohne Sound is langweilig), also habe ich mich nicht um einen Account bemueht. Mittlerweile hats da zwei Dutzend Patches gegeben, die Klassen sind besser ausbalanciert, es gibt jetzt auch instanziierte Dungeons anstatt nur offener Welt, und die Community scheint recht angenehm zu sein.

Eigentlich hatte ich die DVD ja schon an meinem Geburtstag ersteigert, aber bin dabei mal wieder an so einen Vollhonk geraten, der Artikel anbietet die er gar nicht lagernd hat. Ergo hats halt fast sechs Wochen gedauert bis ich loslegen kann. In wenigen Minuten ist der Patcher fertig, dann bin ich mal gespannt was VSOH mittlerweile zu bieten hat.

Auftritt: Yomie Arallu, Raki Disciple

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Woo macht mobil, oder: ToDo-Liste VI

Heute hat sich der Woo einen weiteren langjaehrigen Wunsch erfuellt: ein eigenes Motorrad.

Vorgestern auf ebay ersteigert, und heute abgeholt, in der Pampa kurz vor Weiden/Oberpfalz. Mein Vater war so nett, mir mit ein paar fehlenden Euros auszuhelfen und mich hinzufahren. Nach grade mal fuenf Kilometern Probefahrt war mir klar: die Maschine kaufste. Traumhafter Sound, bequem wie ein Wohnzimmersessel und mehr als ausreichend Kraft auf den Toepfen, das meiste davon weit unten im Drehzahlkeller – genau die satte Literschuessel die ich immer wollte. Der Verkaeufer war dann noch so freundlich, mir fuer hundert Euro extra eine robuste Kunststoffgarage und eine Tuete voll Ersatzteile (u.a. ein kompletter Bremsensatz) mitzugeben, seine Frau hat mich mit Halstuch und Handschuhen ausgestattet – nur eine geile fransenbesetzte Rockerjacke musste ich zuruecklassen weil ich im Leben nicht reingepasst haette.

Den Rueckweg habe ich dann natuerlich auf zwei Raedern angetreten. Ein kleiner Abstecher noch etwas weiter in die Pampa um eine sehr entfernte Verwandte zu besuchen, und dann 300km nach Hause. Wir haben zwar so alle 80km eine kurze Pause eingelegt, aber trotzdem bin ich jetzt enorm geschlaucht.. ich bins einfach nicht mehr gewohnt. Bin gespannt wo ich morgen ueberall Muskelkater haben werde.. vermutlich am meisten in den Haenden und Oberschenkeln. An andere Nebenwirkungen durch die nicht wirklich winddichte Jeans versuche ich mal gar nicht zu denken. Aber das Erlebnis ist es mir auf jeden Fall wert.

Montag frueh gehts gleich zum Landratsamt, das gute Stueck ummelden, und dann gleich ab in die Firma damit. Hoffentlich krieg ich wenigstens ne halbwegs schoene Nummerntafel.. irgendwas mit MS waer schon fein. Der naechste Weg duerfte mich dann ins Biker-Shop fuehren, um mir angemessene Klamotten zu besorgen. Will mir ja nicht wieder diverse Koerperteile abfrieren wenn ich mit Ferchi auf Tour geh. Irgendwas muss ich mir noch einfallen lassen wo ich in Zukunft parken werde.. der eigentlich geplante Platz wo bisher die Papiertonnen gestanden haben ist leider nur 5cm laenger als das Mopped, und damit wirds Einparken schon problematisch. Vorm Haus kannse aber auch nicht ewig stehen bleiben. Vielleicht kann ich mich da ja mit meinen Eltern arrangieren – im Sommer wenn ich viel fahre stehtse vorm Haus, im Herbst eingemottet bei den Tonnen.

Ach so.. hab ja noch garnicht gesagt was es eigentlich ist…:

… eine Yamaha Virago XV1100.

Technische Eckdaten: 64 PS aus 1,1 Liter Hubraum, 92 Nm bei 2500 Upm, 180 km/h Spitze
Baujahr 05/1992, 14500km auf der Uhr, Kostenpunkt 2500 Euro.

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Sonntagsdienst Switchumzug

Nach etlichen Monaten Ruhe hat’s mich mal wieder mit einem Sonntagseinsatz erwischt.

Nachdem die IT fuer heute ne grosse Netzwerkrenovierung angesetzt hatte, bei der eh quasi alle Server runtergefahren werden mussten, sind wir gleich auf den Zug aufgesprungen und haben uns den Umzug eines unserer FibreChannel-Switches von einem Rack ins andere vorgenommen. Kann ja nicht so schwer sein.. Server runterfahren soweit noetig, 64 Glasfaserkabel abstecken, Switch rueberbauen, wieder anstecken, fertig. Eigentlich ganz einfach.

Nur steckte leider der Teufel im Detail, oder besser gesagt: im Boden. Offenbar hat es in der Vergangenheit oefters mal an der notwendigen Auswahl Kabel gefehlt, so dass sich nach dem Oeffnen der Bodenplatten das reine Chaos gezeigt hat. Offene Kabelenden die jemand abgesteckt aber nicht rausgezogen hat, Rollen von bis zu 25 Metern ineinander verknaeult, Kabel die zickzack zwischen den Stuetzen des Doppelbodens gespannt waren, Kabel mit Knoten bei denen man sich wundert dass ueberhaupt noch Licht durchgeht, Kabel ohne Nummernetiketten, usw usf..

Insgesamt sind dann aus den geplanten vier Stunden knappe zwoelf geworden.. davon zehn Stunden gegen den eisigen Sturm der Klimaanlage kopfueber im Boden versenkt, wild an Kabelschleifen zupfend und nach sich bewegenden Enden suchen. Fluchend.

Zwischendurch durften wir noch bei der IT um Kabel betteln weil durch das Rausziehen der ganzen 15-25m-Rollen sich Bedarf an einigen kurzen Kabeln aufgetan hat.. gut dass die immer nen Vorrat haben. Unsere Bestellung haette eigentlich am Freitag schon kommen sollen – wahrscheinlich stehtse auch schon im Wareneingang – und ich hab Montag frueh ne Mail dass ich se abholen kann. Scheiss Timing.

So, und jetzt pack ich mich erstmal in die Badewanne. Kann gar nicht in Worte fassen, wie mir mein ganzes Gestell weh tut.

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