Pfaffenabgabe

Ich bin angefressen. Sehr angefressen. Da kommt man gut gelaunt heim, nur um eine Rechnung auf dem Tisch zu finden. Noch schlimmer: Eine Rechnung fuer unbestellte und ungeleistete Dienste. Auf deutsch: Der Kirchensteuerbescheid. Fuenfhundert Euro wollen die von mir, nur damit ihr institutioneller Wasserkopf aus Bischoefen und Kardinaelen nicht verhungert. Wucher!

Nur weil Adolf damals auf die glorreiche Idee gekommen ist, die Pfaffen dadurch zum Schweigen zu bringen, dass er ihnen das einzige zugesteht was sie wirklich interessiert hat – den direkten Zugang zu unseren Geldbeuteln – soll ich rund ein Prozent meines hart erarbeiteten Einkommens dafuer zahlen, dass ich seit Dekaden keine Kirche mehr von innen gesehen habe.

Nun folgt halt am Montag die einzige wirkungsvolle Reaktion, der amtliche Austritt. Lieber ueberweise ich jedes Jahr hundert Euro auf das Spendenkonto unserer oertlichen Pfarrei, als dass ich dem Ratzinger seinen naechsten Benz finanziere. Beim Spendenkonto weiss ich wenigstens, dass das Geld hier fuer die Gemeinde verwendet wird.

Veröffentlicht in Job. 1 Comment »

Eine Antwort to “Pfaffenabgabe”

  1. Christoph Says:

    Ja, gute Entscheidung. ALGII Empfänger zahlen übrigens alle schon automatisch Krichensteuer, da es vom Verwaltungsaufwand angeblich zu hoch wäre, das nur für die Kirchenmitglieder zu realisieren (höchstrichterliches Urteil, wenn ich mich Recht entsinne). Dazu kommt ja, dass die Kirchen das eigentlich auch selbst machen könnten, aber was solls..


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