Neuer Job, neue Herausforderungen…

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Seit heute bin ich wieder unter Vertrag.. ging eigentlich schneller als ich erwartet hatte.
Damit verbunden ist ein deutlicher Aufgabenwechsel.. weg vom Unix-Guru, hin zum Netzwerk-/Security-Techniker. Nichts was ich nicht koennen wuerde, schliesslich habe ich bei SZ und Sony genug mit Netzwerkangelegenheiten zu tun gehabt.. aber das jetzt als Vollzeitaufgabe ist schon eine willkommene Abwechslung.
Ich finds toll.. das Betriebsklima ist deutlich besser, das Team ist mindestens genauso durchgeknallt wie die Sonyaner, und an der Kohle aendert sich auch nichts.. (ausser dass ich jetzt dafuer nicht mehr 55 Stunden und Bereitschaft machen muss, sondern die regulaeren 38,5. Jetzt hab ich wenigstens wieder Freizeit, in der ich das Geld auch ausgeben kann.)

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Auf zu neuen Herausforderungen…

Mit dem heutigen Tag endet meine Zeit bei SonyDADC.
Man hat beschlossen, dass meine Faehigkeiten nicht laenger benoetigt werden, und mich mit sofortiger Wirkung gekuendigt und freigestellt.
Mal schauen, wo es mich hintreibt.. der IT-Jobmarkt sieht ja derzeit so schlecht nicht aus, eine kurze Suche im Raum Traunstein bis Salzburg ergibt schon einige interessante Angebote.

Irgendwie aber ironisch, wenn ich mir meinen vorherigen Post so anschaue..

 

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Firmenwechsel

OK. Mir reichts. Jetzt steht es fest.. naechste Woche kündige ich. Irgendwann ist es einfach genug.

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… weil ich endlich von meinem Dauerverleihvertrag bei Trenkwalder in eine Festanstellung bei Sony wechseln darf. YAY!

Arbeitstechnisch aendert sich eh nichts..  aber Trenkwalder hat sich in den letzten drei Jahren nicht wirklich mit Ruhm bekleckert. Von 40 Gehaltsabrechnungen waren insgesamt 21 fehlerhaft, nicht vollstaendig oder erst auf Nachfrage ausgezahlt worden. Im Schnitt habe ich also rund jedem zweiten Gehalt nachforschen muessen. Das ist fuer eine Firma die auf Personalmanagement spezialisiert ist, gerade zu eine Schande. Das hat jetzt gottseidank ein Ende.

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A wise man once said…

„Please take the time to rest when the work is done.
Remember, the difference between humans and computers is that our uptime is a function of our downtime.“
© Jonathan Schwartz, ehem. CEO von Sun Microsystems

In diesem Sinne: Zeit fuer den Urlaub!

 

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Ich haetts nicht schreiben sollen…

… also das mit dem Schiefgehen. Wie wenn das Schicksal das als Herausforderung aufgefasst haette. Kurz: der Ausflug war.. suboptimal. Bin gerade wieder in Salzburg auf- und ein wenig niedergeschlagen.

Das mit den kleinen Fliegern hatte ich mir anders vorgestellt.. weniger Sitze anstatt weniger Platz. Selbst unser Stadtbus waere komfortabel gewesen, verglichen mit dieser Reise. Selbst fuer Viehtransporte gelten humanere Richtlinien.
Dazu die ewige Latscherei in Frankfurt und Stunden an Wartezeit beim Ein/Auschecken und Umsteigen.

Sixt wollte mir den Leihwagen wieder wegnehmen weil der Voucher sich als ungueltig erwiesen hat, und das Reisebuero hats entgegen ihrere Auskunft bis Freitag nicht korriert bekommen.. also mit meiner privaten Visa bezahlt und jetzt beten dass ich die Kohle irgendwann wiedersehe.
(aber wenigstens hat das Fahren Spass gemacht.. gab nen Mini Cooper D Sport.. eine Rennkiste sondersgleichen)

.. und dann faehrt der Trainer mit einem Z3 Cabrio vor und schwaermt davon wie toll ihm doch die Sonne draufgebrannt haette auf seiner sorgenfreien Fahrt von Muenchen nach Luxemburg.

Ich hab meine Lehre draus gezogen.. in Zukunft fahr ich alles unter 1000km mit meinem eigenen Auto. Der Komfort ist einfach nicht zu toppen. Da hab ich meine eigene Zeitplanung, da weiss ich dass ich bequemst sitze und angenehm unterhalten werde, da brauch ich mich nicht mit Sixt rumaergern, und fuer die 900 Euro die der Flug und Mietwagen zusammen gekostet haben, haett ich die Strecke dreimal fahren koennen. Soviel zu „angenehmer und billiger“.

Der Fairness halber muss ich aber sagen: es war nicht alles schlecht. Der Kurs war in angenehmer Umgebung und sehr gut gehalten, die Mittagsrestaurants hervorragend, das Hotel war zwar in der Pampa aber dafuer angenehm ruhig und sehr gepflegt, die Wirtin sehr freundlich und hilfsbereit, und das ganze Drumherum um den Flug war ganz toll. Ich wuerd da jederzeit wieder einen Kurs machen wollen – nur halt eben nicht mehr hinfliegen.

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Auslandstournee

Morgen geht der Woo mal wieder auf die Reise. Diesmal wirds der Sun-Kurs „Mx000 Hardware-Administration“, weil ich ja seit meinem Wechsel zur Corporate IT jetzt auch fuer die beiden richtig dicken Eisen zustaendig bin, auf denen unsere Datenbanken laufen.

Eigentlich war der Kurs schon deutlich frueher geplant.. Mitte April in Hamburg – abgesagt wegen Teilnehmermangel. Ausweichtermin Mitte Mai in Stuttgart oder Frankfurt – abgesagt wegen Teilnehmermangel. Nun ist also das letzte Angebot vom Oracle Edu Team, dass ich mir den Kurs auf Englisch in Luxemburg anschaue.. und genau dahin geht morgen der Flieger.

In mehrfacher Hinsicht eine Premiere.. das erste Mal Flug mit Umsteigen (und dann ausgerechnet in Frankfurt, der eh so uebersichtlich ist..), in den mit Abstand kleinsten Businessfliegern in denen ich je gesessen habe (Fokker 100, Bombardier Dash 8), das erste Mal in Luxemburg. Bin gespannt.

Mir waers ja lieber gewesen, ich haetts mit dem Auto fahren koennen.. soll ja naechste Woche tolles Cabriowetter werden. Kam aber Einspruch vom Management.. zu teuer, zu stressig. Dass der Flug und Leihwagen rund das Dreifache kostet, brauch ich nicht zu erwaehnen.. und was am Rumhetzen auf diversen Flughaefen weniger stressig sein soll als wenn ich gemuetlich im Auto sitze, frag ich mich auch. Whatever, wer zahlt schafft an.

Koffer sind gepackt.. wird schon schiefgehen.

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Umzug

Heute war der Stichtag der grossen Reorganisation – seit heute habe ich also eine Menge neuer Kollegen. Das gesamte Admin-Team wurde aus den Digital Content Services rausgerissen und in die Corporate IT ueberfuehrt. Dabei wurde leider das alte eingespielte Team ziemlich zerrissen und auf die Fachteams der IT aufgeteilt.. wird wohl einige Zeit dauern bis sich die neuen Konstellationen einigermassen eingespielt haben.

Mal schauen wie sich das entwickelt. Zumindest die nervigen Wartezeiten die sich bisher ergeben haben wenn „wir“ was von „der IT“ wollten und Tickets tagelang rumgelegen sind, duerften jetzt der Vergangenheit angehoeren. Allerdings wird sich spaetestens beim physischen Umzug in ein paar Wochen die Distanz zu unseren „Kunden“ DCS drastisch erhoehen, mal schauen wie man trotzdem gute Reaktionszeiten und das gewohnte Servicelevel sicherstellen kann.

Ein paar Groschen mehr gibts durch den Wechsel in einen anderen Tarifvertrag auch (was Trenkwalder mal wieder grandios verkackt hat..  Komma an der falschen Stelle, das neue Gehalt im Vertrag ist weniger als das bisherige.. erstaunliche Fail-Quote bisher) – aber das Thema Trenkwalder hat sich mit etwas Glueck auch bald erledigt.

Muss ich mir dann nur noch einen Segway bestellen.. fuer die langen Wege zwischen den beiden Gebaeuden… ;o)

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Tonnenweise Hardware

… wurde mir heute vor die Tuer gekarrt – und meine Freude ist nahezu grenzenlos.

Wir haben zum Jahreswechsel eine Reihe Web-Angebote aus einem norditalienischen Berg wieder ins eigene Haus zurueckgeholt, und dadurch wurde die ganze outgesourcete Sun-Hardware frei. Drum stand heute ein Lastwagen vor der Tuer, der hier zwoelf volle lila Racks abgeladen hat. Vier Dutzend Server aller Groessenordnungen, zwei Schraenke mit Storage und jede Menge Netzwerkkram… einfach traumhaft. Endlich genug Material um ein schoenes Testlabor aufzubauen. Die Liste mit geplanten Experimenten ist ja schon relativ lang:
* Sun SAM-QFS Shared Filesystem mit Tape-Archiv als Alternative von AMASS
* StorNext Storage Manager als Nachfolger von AMASS
* Tricks und Tuningmassnahmen aus meinem letzten Kurs ausprobieren
* Erstellung eines Toolkits fuer Lasttests auf unsere Produktivumgebung
* Testumgebung fuer Patches und Tools die fuer Live interessant sein koennten

Ich bin dann mal die naechsten Tage am Schrauben……. 😉

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… but you can’t tuna fish

Grad mal wieder einen interessanten Kurs bei Sun hinter mich gebracht… Solaris Performance – Analyse und Tuning

Die wichtigste Erkenntnis bekamen wir schon in den ersten fuenf Minuten verabreicht: „Den einen Knopf den man drueckt und alles rennt doppelt so schnell – den gibts nicht!“. Danach gings fuenf Tage lang an die Innereien des Solaris-Kernels… Prozess-Accounting, Messdatenerfassung, Beobachten der Verhaltensweise von Prozessen, Erkennung von Engpaessen und deren Ursachen, Unterscheidung von sinnvollen und wertlosen Messwerten, Bestimmung der Leistungsgrenzen der Hardware, Auswahl von neuer Hardware passend zu den Anforderungen.

Sehr interessant, sehr anstrengend, aber auf lange Sicht wohl auch sehr wertvoll fuer die Firma. Nur brauch ich halt jetzt auch die Zeit um das Wissen in der Praxis einzubringen – und genau da sehe ich den naechsten Engpass. Ich versuche ja schon seit einem Jahr, mir einen Teil dieses Wissens aus Buechern anzueignen, und habe da auch noch fuer keine einzige Seite Zeit gehabt.

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Pfaffenabgabe

Ich bin angefressen. Sehr angefressen. Da kommt man gut gelaunt heim, nur um eine Rechnung auf dem Tisch zu finden. Noch schlimmer: Eine Rechnung fuer unbestellte und ungeleistete Dienste. Auf deutsch: Der Kirchensteuerbescheid. Fuenfhundert Euro wollen die von mir, nur damit ihr institutioneller Wasserkopf aus Bischoefen und Kardinaelen nicht verhungert. Wucher!

Nur weil Adolf damals auf die glorreiche Idee gekommen ist, die Pfaffen dadurch zum Schweigen zu bringen, dass er ihnen das einzige zugesteht was sie wirklich interessiert hat – den direkten Zugang zu unseren Geldbeuteln – soll ich rund ein Prozent meines hart erarbeiteten Einkommens dafuer zahlen, dass ich seit Dekaden keine Kirche mehr von innen gesehen habe.

Nun folgt halt am Montag die einzige wirkungsvolle Reaktion, der amtliche Austritt. Lieber ueberweise ich jedes Jahr hundert Euro auf das Spendenkonto unserer oertlichen Pfarrei, als dass ich dem Ratzinger seinen naechsten Benz finanziere. Beim Spendenkonto weiss ich wenigstens, dass das Geld hier fuer die Gemeinde verwendet wird.

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